Mentaltraining - Jeder Mensch trainiert mental...                 

 

Nicht nur der Körper will trainiert werden, sondern auch der Kopf. Genau in diesem Bereich setzt die Arbeit des Mentaltrainers an. Die Sorge vor Misserfolgen, bzw. das Gefühl dem Wettkampfdruck nicht standhalten zu können, ist heute im modernen Leistungssport weit verbreitet. Viele Niederlagen werden schon vor Beginn des Wettkampfes besiegelt - aber das muss nicht sein. Daher arbeiten heute viele Spitzensportler mit einem Sportpsychologen oder Mentaltrainer zusammen, der sie dabei unterstützt, ihre Leistung zu optimieren.

 

Konzentration Pur
Konzentration Pur

Zur Optimierung der psychischen Leistungsvoraussetzungen werden die Bereiche Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Konzentration, Gleichgewicht und Antizipation geschult. Dabei wird dem Sportler vermittelt, wie er aus eigener mentaler Kraft Drucksituationen besser meistern kann. Die Gründe für den Druck, der auf dem Sportler lastet, sind vielfältig. Die hohen Erwartungen von außen, der Zuschauer, Trainer, Eltern, etc. aber auch die eigenen Erwartungen an sich selbst, können zu hohen mentalen Belastung führen. Sogar Angst ist keine Seltenheit. Der Wettkampf wird dann schnell zum Alptraum, der Körper verkrampft, die Aufmerksamkeit ist nicht mehr auf das Ziel gerichtet und der letzte Glaube an die eigenen Fähigkeiten schwindet.

 

Die Arbeit des Mentaltrainers beruht darauf, Sportler zu befähigen sich optimal auf ihren Wettkampf vorbereiten und konzentrieren zu können. Der Athlet soll lernen, kritische Situationen vorzeitig zu erkennen, um möglichst gelassen und souverän mit ihnen umgehen zu können.

 

Anna Dogonadze

Die Trampolin-Olympiasiegerin aus dem Jahr 2004 Anna Dogonadze ging ihre Kür immer wieder im Kopf durch. Vor ihrem geistigen Auge turnte sie eine perfekte Kürübung, ohne Fehler und frei von negativen Gedanken! Dies erzeugt Sicherheit und Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Ein bewusstes, zielgerichtetes, konzentriertes Fokussieren lenkt vom Drumherum des Wettkampftrubels ab. Der Sportler ist mit seiner Aufgabe und deren Lösung fest verbunden.

 

Caroline Hingst

Ein Top-Athlet benötigt heute eine Vielzahl psychischer Leistungsvoraussetzungen - diese gilt es zu trainieren. Das Anliegen des Mentaltrainers ist es, den Sportler dahingehend zu beraten, dass das Training effektiver wird und Wettkämpfe mit Spaß und Erfolg gemeistert werden können. Sportler trainieren hart und opfern sehr viel Zeit, um die gesteckten Ziele zu erreichen. Fehlende Puzzelteile zum Erfolg zu finden ist Aufgabe des Mentaltrainers. Dabei werden dem Aktiven negative Verhaltensmuster aufgezeigt und Methoden geschult, um dieses Verhalten zum Positiven zu lenken. Mit der Durchführung des Mentaltrainings kann zwar keine Erfolgsgarantie gegeben werden, aber das Versprechen, dass es Spaß macht, die eigene Leistung zu verbessern und in jeder Wettkampfsituation über die passende Handlungskompetenz zu verfügen.

 

Je früher einem Nachwuchsathleten die Sportpsychologie als ein weiterer interessanter Baustein des täglichen Trainings angeboten wird,um so einfacher wird die Akzeptanz dieser effektiven Trainingsmethode sein. Leider besteht immer noch häufig das Vorurteil, "der Sportler müsse auf die Couch"! Jedoch wird auch von Spitzensportlern immer häufiger erkannt, dass Mentaltraining / Sportpsychologie ein spannender Teil des Sports ist und sofern diese regelmäßig praxisnah vermittelt wird, findet sich fast jeder Sportler in ihr wieder. 


 



 Info - Telefon

+49-172-6102129